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In der "Blankenseeschen Hufenclassification" von 1717/1719 kommt der Name Koglin - auch Kugelien, Köglin, Coglin, oder Cogelin geschrieben, soweit bis jetzt bekannt - in folgenden Orten vor:
In den Jahren 1717/19 gab es also schon mindestens 14 Koglin-Familien in der Gegend um Bublitz, jedoch nicht in den Kreisen Stolp und Rummelsburg. Vermutlich wohnten auch Koglins in der Stadt Bublitz selbst, da schon im früheren 19. Jahrhundert mehrere Familien dieses Namens dort ansäßig waren.
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Michel Koglin | Bauer | Drawehn |
| Peter Keglin | Bauer | Drensch | |
| Hanß Koglin | Kossät | Hohenborn | |
| Christian Koglin | Halbbauer | Kordeshagen | |
| Andreas Kuglien | Halbbauer | Langen | |
| Christian Koglin | Kossät | Porst | |
| Jacob Koglin | Bauer | Porst | |
| Jacob Koglin | Bauer | Porst | |
| Marten Koglin | Bauer | Porst | |
| Marten Koglin | Bauer | Porst | |
| Martin Koglin | Bauer | Porst | |
| Peter Koglin | Bauer | Porst | |
| Hanß Kügelien | Halbbauer | Sydow | |
| Michel Kugelin | Halbbauer | Sydow | |
| Paul Kügelien | Kossät | Sydow | |
| Paul Kugelin | Halbbauer | Sydow |
Nach der ersten
polnischen Teilung 1772 kam Westpreußen zu Preußen. Friedrich der
Große beauftragte den Geheimen Finanzrat Rembert Roden, eine Landesaufnahme
dieser Gebiete vorzunehmen, um das preußische Steuersystem einzuführen. Dies
geschah in den Jahren 1772/73, wobei nicht jeder einzelnene Bewohner mit Namen
erfaßt wurde, sondern nur die Familienvorstände. Die Originale befinden
sich im Geheimen Staatsarchiv in Berlin, Abschriften an verschiedenen anderen
Orten. Nachfolgende Auszüge aus diesem "Westpreußischen Kontributionskataster"
stammen von http://www.odessa3.org/collections/land/wprussia/.
| Sophia Koglinin | Elsenau, Hammerstein, Kreis Schlochau |
| Joh. Koglien | Wartsch, Amt Danzig |
| Jacob Koglien | Bukowietz, Kreis Schwetz |
| Chr. Koglin | Mlinnik, Lippinken, Kreis Briesen |
| Chr. Koglin | Mlinnik?, Kreis Briesen |
| Peter Koglien (Kogling) | Szcezeplinken, Rheden (Rehwalde), Kreis Graudenz |
| Peter Koglien | Szcezeplinken, Rheden, Kreis Graudenz |
| Peter Koglin | Straßburg |
| Peter Koglin | Malken, Kreis Straßburg |
| Erdtm. Koglien | Sumowo, Kreis Straßburg |
Gut 50 Jahre nach der Hufenklassifikation in Pommern gab es 10 Koglin-Familien in Westpreußen. Während die Witwe Koglin und ihre Familie in Elsenau noch in der Nähe der Bublitzer Gegend wohnen, sind die anderen recht weit entfernt. Vermutlich kommen alle aus Pommern; Abwanderungen in neue Siedlungsgebiete im Südosten sind in der frühen Neuzeit nichts Ungewöhnliches. Ursache war die größere persönliche Freiheit der Bauern in Polen. Hierüber gibt es eine umfangreiche Literatur, z.B. Albert Breyer-Sompolno: "Die Herkunft der deutschen Landbevölkerung auf der Kujawischen Seenplatte", Deutsche Monatshefte in Polen, (1934)2.